Archiv

In dieser Rubrik finden Sie Informationen aus der Vergangenheit. Gerne können Sie hier ein wenig stöbern.

9. Juli - Interkulturelles Familienfest

Zum ersten Mal beteiligte sich die Lindenkirche – unter Federführung des Lindencafés - am Reinickendorfer Sprach- und Lesetag. Auf dem Programm des „Interkulturellen Familienfestes“ standen u.a. der Film „Our Story“ – Interviews mit geflüchteten Jugendlichen – und ein orientalisches Buffet.
Den Anfang machten aber das Lesetandem „Sprachschwellen“, Übersetzerin Frau L. Chammaa und Autorin Frau I.S. Prick, die Lyrik auf Deutsch und Arabisch vortrugen. Die Begrüßung von A. Fahnert wurde von der Sozialpädagogin Frau T. Hrestak ins Serbische übersetzt. Den Abschluss bildete ein Workshop mit dem Künstler der Lichtergalerie, Herrn T. Klasen.
Mit Lichtkörpern (die Kinder im Frühjahr gestaltet hatten) wurde im Foyer ein Kreuz gestaltet. Familien aus den Asylbewerberhäusern, sowie Nachbarn der Lindenkirche und eine Schulklasse nahmen an diesem fröhlichen Nachmittag teil, bei dem auch die Schirmherrin, Stadträtin Frau Schultze-Bernd, uns mit einer Stippvisite beehrte.
Andreas Fahnert

3. Juli - Lichtergalerie beendet

Am 3. Juli wurde die Lichtergalerie offiziell beendet. In den Tagen danach wurden die Lichtkörper auf dem Gelände der Karl-Bonhoeffer-Klinik abgenommen. „ICH WILL BLEIBEN“ waren die Worte, die aus vielen Lichtkörpern zusammengesetzt 6 Wochen dort hingen. Wir freuen uns, dass wir als Lindenkirche dieses Projekt als Kooperationspartner unterstützen konnten und letztlich zum einzigen Ort außerhalb des Klinikgeländes wurden, bei dem auch leuchtende Kunstwerke der Öffentlichkeit gezeigt werden konnten. Neben den 3 Monaten im Atelier, in denen sich die Kinder zuvor unter der Leitung der beiden Künstler, Sofia Camargo und Thomas Klasen, malerisch ausprobieren konnten („jeder Mensch ist ein Künstler“), war das andere Anliegen dieses Projektes das soziale Vernetzen. Sowohl gemeinsam künstlerisch tätig sein – wie z.B. auch beim Interkulturellen Familienfest am 9. Juli (siehe Artikel) – als auch den Kiez darauf aufmerksam machen, dass die Kinder mehr sind als nur geflüchtete Menschen, nämlich Talente, Kinder mit Wünschen und Träumen, das war ein wichtiges Ziel. So blieben viele Menschen vor der Kirche stehen und lasen im Schaukasten nach, warum wir plötzlich „Lampions“ an der Dachrinne haben. Und sie erfuhren etwas von dem Projekt. Leider haben nicht alle die Lichtkörper leuchten sehen, weil in den letzten Wochen die Tage lange hell waren. Das wäre ein guter Grund, sich im Winter noch einmal einige Kunstwerke auszuleihen, um sie dann länger leuchten zu sehen. Andreas Fahnert

3. Mai 2015 - Besuch von Teilnehmern des Bischofsrates in der Lindenkirche und der KiC

Lindenkirche: Laienvertreter Matthias Wichers begrüßt einige Gäste
Lindenkirche: Laienvertreter Matthias Wichers begrüßt einige Gäste
Lindenkirche: Bischof Arichae von den Philippinen hält die Predigt
Lindenkirche: Bischof Arichae von den Philippinen hält die Predigt
Lindenkirche: Besuch der Gäste an der ehemaligen Mauer am "Entenschnabel"
Lindenkirche: Besuch der Gäste an der ehemaligen Mauer am "Entenschnabel"
KiC: Pastor Andreas Fahnert mit den Gästen
KiC: Pastor Andreas Fahnert mit den Gästen

3. Oktober 2014 - Regionaltreffen der Senioren

Von unserm Referenten Martin E. Brose haben wir viele neue Seiten von Charles Wesley, einem der Begründer der Evangelischmethodistischen Kirche, erfahren. Man nannte ihn auch den Liederdichter aus der Familie der Wesleys. M. E. Brose berichtete mit viel Freude und Leidenschaft vom Leben und Wirken der Brüder Wesley, wobei der Schwerpunkt die Biographie Charles Wesley´s war. Charles war nicht nur Liederdichter, sondern auch Wanderprediger.
Es war spannend und informativ zugleich. Die Senioren des Berlin –Brandenburger Distrikts möchten M.E. Brose auf diesem Weg noch einmal "Danke" sagen, danke für seine Mühe und Wissen über die Familie Wesley.
Edo Reins
13. September 2014: Das Team der Lindenkirche
13. September 2014: Das Team der Lindenkirche

13. September - Begenungsfest für Flüchtlinge und Nachbarschaft

Es war Samstag, der 13.09. um 19.00 Uhr. Die letzten Tische und Stühle waren vom Laster auf die Terrasse gestellt, alle Sachen wieder richtig zugeordnet und es machte sich ein Gefühl der Zufriedenheit breit. Was war passiert?

Das Begegnungsfest für Flüchtlinge und Nachbarschaft auf dem Gelände der Karl-Bonheoffer-Nervenklinik war gerade zu Ende gegangen. Ein langer Tag lag hinter all denen,die freiwillig und gern mitgeholfen haben. Doch eins nach dem anderen.

Morgens um 10.00 Uhr trafen die ersten HelferInnen an der Lindenkirche ein, um Kuchen, Kaffeemaschinen, Messer, Scheren, Stellwände, Flyer und Vieles mehr einzupacken. Die Gartentische und -stühle waren bereits am Freitag von den Organisatoren des Festes abgeholt worden. Rechtzeitig zu Beginn des Festes um 13.00 Uhr war alles aufgebaut. Das Lindencafé lud ein, bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee Platz zu nehmen und – wenn es gewünscht war – auch mit uns ins Gespräch zu kommen. Geschätzte 1.000 Menschen kamen am Nachmittag zum Fest. Zunächst gingen sie an unserem Café vorbei. Wer isst auch schon mittags ein Stück Kuchen? Das änderte sich aber schlagartig, als der Nachmittag weiter voranschritt. Fast alle Kuchenstücke – die meisten davon selbst gebacken – wurden ausgegeben, knapp 20 Liter Kaffee ausgeschenkt.

Viele, die bei uns vorbeikamen, staunten darüber, dass wir alles verschenkten und spendeten stattdessen eine Kleinigkeit, die wir für das Lindencafé nutzen werden. Lediglich die Kinder, die mit ihrer Flüchtlingsfamilie auf dem dortigen Gelände wohnten, mussten einen Wertbon abgeben, um ein Stück Kuchen zu bekommen. Natürlich versuchten einige, auch mehr Kuchen ohne Wertbon zu ergattern, aber umsonst.

Gegen 17.00 Uhr hatten wir nichts mehr, so dass wir pünktlich zum Ende des Sommerfestes Schluss machen konnten. Doch damit war es noch nicht vorbei - natürlich musste alles wieder eingepackt, abgebaut werden. Die Verbliebenden von uns halfen fleißig mit, teilweise auch die Nachbarstände einzupacken. Dann auf einmal die Nachricht, dass für zwei Laster nur noch ein Fahrer da war und wir unsere Tische und Stühle erst mit dem zweiten Laster bekommen sollten. Wie lange soll das denn noch dauern? Doch glücklicherweise ging es dann doch sehr schnell. Um 19.00 Uhr war alles wieder in trockenen Tüchern.

Was bleibt? Ich glaube, dass wir Menschen begegnet sind, die Hilfe benötigen und dankbar dafür sind, dass wir um sie kümmern. Ich denke auch, dass das, was wir tun, auch bei anderen aus der Nachbarschaft, aus der Politik und Gesellschaft bemerkt und unser Einsatz dankbar anerkannt wird. Das Lindencafé ist eine diakonische Aufgabe, zu der uns Gott ruft. Auch wenn wir zu Recht von beschränkten Kräften und Möglichkeiten sprechen, ist es immer wieder ein Wunder, dass so viele aus der Lindenkirche, aber auch einige aus dem Netzwerk für Flüchtlinge in Reinickendorf, helfen, einfach da sind. Dafür möchte ich allen sehr herzlich danken. Und eins weiß ich: Auch im nächsten Jahr möchte ich wieder dabei sein, um mit dem Lindencafé beim Begegnungsfest für die Flüchtlinge ein bißchen Freude zu bereiten.
Matthias Wichers

"In allem klingt Gott"

so lautete das Motto eines Projektchores aus verschiedenen Kirchen und Gemeinschaften, der unter der Leitung von Bundeskantor Horst Krüger vom Christlichen Sängerbund in der Lindenkirche probte und am 06. Juli 2014 den Gottesdienst gestaltete. Ca. 25 Sängerinnen und Sänger fanden sich im Lauf der Zeit immer besser zusammen und sangen fröhlich der Jahreszeit angepasste Lieder unterschiedlicher Komponisten, z.B. „Geh aus mein Herz und suche Freud“, begleitet von Klavier und Querflöte. Beim letzten Lied „Lobe den Herrn meine Seele“ sangen sogar einige Gottesdienstbesucher leise mit.
Ich glaube, dass es dem Chor und den Zuhörern sehr viel Freude gemacht hat. Ein herzliches Dankeschön an Horst Krüger, der den Chor mit viel Spaß und Kompetenz geleitet hat.
Matthias Wichers
6. Juli 2014
6. Juli 2014

21. Mai 2014 - Malihambe Melodies: Der südafrikanische Chor zu Gast in der Lindenkirche (und am 22. Mai in Oranienburg)





10. Mai 2014 in der Lindenkirche: Schulung der LaienpredigerInnen des Distrikts

Wie lasse ich mich für eine Predigt inspirieren? Folge ich bei der Auswahl des Predigttextes den Perikopen? Wie bleibe ich in der Predigt bei der Lehre der Kirche? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt der Laienpredigerschulung unter Leitung von Sup. Christian Voller-Morgenstern und Pastor Joachim Georg. Beide gaben den Teilnehmern mit auf den Weg: Eine Predigt solle originell, persönlich und geistlich geprägt sein. Sie solle nicht nur die biblische Theologie berücksichtigen, sondern auch den christlichen Glauben in seiner Tradition, seinem Inhalt und seinem Gegenwartsbezug wiederspiegeln. Sup. Voller-Morgenstern riet dazu, bei der Predigtvorbereitung auch „den Blick in die christliche Ökumene schweifen zu lassen“. Die Predigenden sollten die Empfehlungen des Apostel Paulus beachten (Römer 12, 6-8): „… Ist jemand prophetische Rede gegeben, so übe er sie dem Glauben gemäß. Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er. Ist jemand Ermahnung gegeben, so ermahne er. Gibt jemand, so gebe er mit lauterem Sinn. Steht jemand der Gemeinde vor, so sei er sorgfältig. Übt jemand Barmherzigkeit, so tue er's gern.“

Dr. A. Bollongino
Meinungsaustausch über die beste Gestaltung von Predigten
Meinungsaustausch über die beste Gestaltung von Predigten
Die Teilnehmer bringen sich aktiv in die Schulung ein
Die Teilnehmer bringen sich aktiv in die Schulung ein
29. März 2014 Treffen der SeniorenkreisleiterInnen
29. März 2014 Treffen der SeniorenkreisleiterInnen

29. März 2014 - Lindenkirche Gastgeberin des diesjährigen Treffens der Leiter(Innen) der Seniorenkreise des Distrikts

Am 29. März 2014 trafen sich in Wittenau die Leiter(Innen) von zahlreichen Seniorenkreisen zu ihrem jährlichen Erfahrungsaustausch. Detlef Reck, Regionalbeauftragter für die Seniorenarbeit, eröffnete das Treffen mit einer kurzen Andacht zu Johannes 12, 24: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“
Im Mittelpunkt des Treffens standen ein Vortrag des Uz. über seine Arbeit im Bundesministerium des Innern und ein Austausch zu den Seniorenaktivitäten in den einzelnen Gemeinden und den hierbei gemachten Erfahrungen. Das abwechslungsreiche und interessante Programm der sich regelmäßig treffenden Kreise reicht von Bibelarbeit über Ausflüge, Filmnachmittage, Vorträge bis hin zu Weihnachtsfeiern. In vielen Fällen sind die Pastor(Inn)en der Gemeinden in die Aktivitäten eingebunden. Edeltraut und Edo Reins stellten die Seniorenaktivitäten der Lindenkirche (u. a. zu den Themen „Gottesbild und Gotteserfahrung“ und „Gerechtigkeit als Beziehungsgeschehen - Was sagt die christliche Tradition zum Thema“) vor und sorgten für das leibliche Wohl.
Alle SeniorInnen der Gemeinden sind eingeladen, die Angebote der Seniorenkreise wahrzunehmen. Im Hinblick auf die demographische Entwicklung der Gesellschaft wird die Arbeit mit älteren Erwachsenen eine immer wichtigere Rolle spielen. Der regelmäßige Gedankenaustausch der Leiter(Innen) der Seniorenkreise wird dieser Arbeit „viel Frucht“ bringen.
Dr. A. Bollongino





18. März - Lindencafè erneut geöffnet

Am 18.03. haben wir erneut unser Flüchtlingscafe geöffnet. Edeltraut Reins hat dazu mit den Kindern und Jugendlichen Waffeln gebacken. Sie haben sich sehr über dieses Angebot gefreut, und haben viele Waffeln mit Nutella, Marmelade und anderen leckeren Aufstrichen gebacken.

Im großen Saal boten wir wieder Kaffee, Tee und Kuchen an, an schön gedeckten Tischen. Ungefähr 15-20 Erwachsene haben unsere Gastfreundschaft genossen. Zwei Sozialarbeiter vom Asylbewerberheim waren auch dabei, und sie haben uns gedankt. Es ist ein echtes Geschenk, dass die Asylbewerber einen Ort haben, wo sie eingeladen sind und willkommen sind. Sie freuen sich sehr über einen Raum, wo sie in Gemeinschaft sitzen können, und die Zeit miteinander (und natürlich auch den leckeren Kuchen) genießen können.

Auch Herr Rabitsch (Integrationsbeauftragter des Bezirks Reinickendorf) war am Anfang da. Nebenbei hat Martin Brose ein „Spontan-Konzert“ im Gottesdienstsaal gegeben: Er hat Lieder an der Orgel geübt und ein paar Kinder sind ganz leise in den Gottesdienstsaal gelaufen und haben die Musik genossen.

Viele haben am Ende des Nachmittags gefragt: Wann ist das nächste Cafe? Und da musste ich irgendwie an Jesu Worte denken: „Ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen" (Matt. 25, 25).
Matt Barlow
5. Dezember 2013: Pastor A. Fahnert mit jugendlichen Flüchtlingen
5. Dezember 2013: Pastor A. Fahnert mit jugendlichen Flüchtlingen

Ein "Herzliches Willkommen"

sagten wir den Flüchtlingen aus Kriegs- und Krisengebieten wie Syrien, Tschetschenien, Somalia und Bosnien. Wir luden sie an zwei verschiedenen Tagen vor Weihnachten in die Lindenkirche ein, gemeinsam mit uns Kekse zu backen. Ungefähr 40 Personen kamen an beiden Tagen zu uns, zunächst sehr vorsichtig, dann aber auch sehr freundlich und gemeinschaftlich.

Trotz der sprachlichen Barrieren gab es Kontakte. Manche, insbesondere Kinder, sprachen ziemlich gut Deutsch. Wir verständigten uns aber auch mit Händen und Füßen.

Nach dem Backen zog es die Kinder in den Keller, wo sie Tischtennis und Kicker mit großem Spaß spielten. Jedes Tor, jeder Ball auf der Tischtennisplatte wurde bejubelt, als ob wir uns schon Jahre kennen würden. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich bei uns wohl fühlten.

Am Schluss konnten sie die Kekse, aber auch Tüten mit etwas Süßigkeiten oder Adventskalender mitnehmen.

Ist das unsere Aufgabe, die Gott uns geben möchte? Sollen wir uns um diese Menschen kümmern, ihnen das Gefühl geben, dass sie willkommen sind und in Deutschland ein Zuhause finden können? Wir bitten Gott dafür um Klarheit.

Am 14. Januar fand hauptsächlich für die Flüchtlinge das erste "Lindencafé" statt. Dazu wird im Gemeindebrief berichtet.

Matthias Wichers

5. Dezember 2013: Reger Betrieb am "Backtisch"
5. Dezember 2013: Reger Betrieb am "Backtisch"


Rückblick auf besondere Gottesdienste 2013


Erntedankgottesdienst am 6. Oktober 2013
Erntedankgottesdienst am 6. Oktober 2013
3. November 2013: Unsere Männer gestalten den Gottesdienst zum Weltmännertag
3. November 2013: Unsere Männer gestalten den Gottesdienst zum Weltmännertag

Ach du lieber Gott ...

… ist eine Veranstaltungsreihe der Lindenkirche. Sie richtet sich an alle - Beter und Nichtbeter/Gemeindeangehörige und Interessierte - und soll zum Nachdenken zu unterschiedlichen Aspekten des Glaubens anregen. In der Hauptsache aber soll sie in unterhaltsamer Weise darauf hinweisen, dass Gott in das tägliche Leben gehört. Die jeweiligen Abende werden gestaltet mit ernsten und weniger Texten und Musik verschiedenster Art. Hans J. Jungtow bringt die Ideen ein und führt auch Regie. Wir danken ihm ganz herzlich dafür.

19. Mai 2013
19. Mai 2013



„… was sind wir begeiste(r)t!“ war das Thema der Fortsetzung der Reihe zum Pfingstfest 2013. Mit fröhlicher Musik und schlauen (und frommen) Worten zu und über Pfingsten, Gebeten und einer Andacht zum Heiligen Geist begeisterten wir die Zuhörer. Für den musikalischen Rahmen sorgte u. a. der Chor unserer Lindenkirche.

Der Abend war der Beitrag unserer Kirche zur Nacht der offenen Kirchen in Berlin am 19. Mai 2013.













20. September 2013
20. September 2013
„… lass mich bitte einmal reich sein!“ und „Kann ich dafür beten?“ war das Thema eines weiteren Abends mit klugen Worten und viel Musik am 20. September 2013. Was hat Reichtum mit Beten, mit der Bibel zu tun? Gibt Gott Reichtum demjenigen, der ihn darum angeht? Welchen Reichtum hat Gott zu verschenken? Auf diese und andere Fragen versuchten wir eine Antwort zu geben mit Bibeltexten, mit Bezügen zum Gebet und mit Zitaten aus der Literatur.

U. a. spielte dazu eine Musikgruppe auf selbstgebauten Instrumenten.












4. April 2014
4. April 2014


„… mein Nachbar sucht ständig Streit“ - so lautete das Thema des Abends am 4. April 2014 in der Lindenkirche, ein Abend, der ernste und heitere Texte zu „alltäglichen“ Momenten im menschlichen und tierischen Miteinander bot. Hans J. Jungtow hat in bewährter Weise die Wortbeiträge treffend ausgewählt. Dazu gab es viel Musik - sehr herzlich von der Gemeinde und ihren Gästen wurden der Liedermacher und Pastor Joachim Georg und Agnes Linke-Georg begrüßt. Die Lieder aus ihrem umfangreichen Repertoire zu Freunden, Hoffnung, Zuflucht, Lebensqualität, Gottes Liebe und Güte und Glauben ernteten viel Applaus: „Glauben heißt, durch den Horizont sehen, heißt, dir, Gott, in der Tiefe vertrauen.“ Streit und Zwietracht können überwunden werden; Franz von Assisi sagte dazu:
„Wo Hass, da lass mich Liebe spenden,
Streit lass mich durch Verzeihen enden.“
Ein sehr gelungener Abend.
Dr. A. Bollongino



Seniorenreise 2013
Seniorenreise 2013

Berliner Seniorenfreizeit 2013

Alljährlich gehen die Senioren des Berliner Distriktes auf Reisen. In diesem Jahr waren es fast 50 Personen – nicht alle zwischen 70 und 80 Jahren, nicht alle mit Gehstock und Rollator, nicht alle mit Hörgeräten – aber viele.

Sellin, auf der Insel Rügen, hatten wir uns ausgesucht. Vormittags beschäftigten wir uns mit einigen Psalmen. Zu allen Zeiten erhofften sich die Psalmbeter Hilfe und Gerechtigkeit. Sie klagten sogar Gott an in ihrer Not, wussten aber auch, dass nur Gott ihre Feinde vernichten kann. „Morgenröte und äußerstes Meer“ hatten wir vor Augen.

Die Gestaltung des bunten Abends zeigte die vielen Talente, die in uns schlummern. Es wurde geschauspielert, eigene Gedichte wurden rezitiert, Episoden vorgelesen und musiziert.

Das Fazit dieser abwechslungsreichen Woche: „Eigentlich geht es uns gut“. Die natürlichen Altersbeschwerden sollten wir annehmen. Manches sollten wir loslassen – es geht auch ohne uns. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr. Sicherlich wird`s wieder eine Reise geben. Hoffentlich wieder unter der bewährten Leitung von Sup. Christian Voller-Morgenstern, Pastor Andreas Fahnert und Edeltraut und Edo Reins.
Renate Zuther
EMK-Mobil in Tegel
EMK-Mobil in Tegel

22. bis 24. August: Beteiligung der Lindenkirche am Projekt "EMK-Mobil in Tegel"

Unter der Überschrift „Tegeler Sommer“ veranstaltete unsere Nachbargemeinde Erlöserkirche 3 Tage ein „Kiezfest“ in der Einkaufspassage am U-Bahnhof Tegel. Der Kirchenbus, das EmK-Mobil, stand an der Straße, einige Meter entfernt waren Tische zu einem Straßencafe aufgestellt und dahinter eine kleine Bühne. Viele musikalische Beiträge von Klassik über Pop bis zum Jazz luden Passanten ein, stehen zu bleiben oder sich zu einem Kaffee zu setzen. Andachten, Info-Material und viele, viele engagierte Gemeindeleute boten den Gästen an, über den Glauben nachzudenken oder ins Gespräch zu kommen. Und wir Wittenauer – auch einige Oranienburger – unterstützten diese Aktion tatkräftig. Das sonnige Wetter tat sein übriges, dass viele Menschen dieses Angebot annahmen.
Was aus diesen gelungenen Tagen erwächst, ist noch gar nicht abzusehen. Doch durch die vielen Kontakte wurde sehr viel Glaubenssamen gestreut. Schon jetzt lässt sich sagen, dass es eine Freude war, in dieser fröhlichen engagierten Gemeinschaft mitgemacht zu haben. Ob mit Spenden, Gebeten oder in den verschiedenen Bereichen am Bus oder im Straßencafe – viele von uns haben diese Aktion mitgetragen. Und wir erlebten, wozu wir doch in der Lage sein können im Namen Gottes – ganz im Sinne der Anfänge des Methodismus: als die Menschen nicht mehr in die Kirchen kamen, gingen die Kirchenleute zu den Menschen auf die Straße. Möge Gott die Herzen der Menschen erwärmen, dass sich in ihnen der „Tegeler Sommer“ auf andere Weise fortsetzt.
Nachfolgend weitere Bilder.
Andreas Fahnert






















Laib und Seele ab Januar

Wer einen überdachten Wochenmarkt erleben will, muss nicht mehr weggehen. Ab Januar wird das bunte Treiben jeden Freitag bei uns zu erleben sein. Denn dann wird „Laib und Seele“ über ein Jahr lang bei uns zu Gast sein.
Die Lebensmittelausgabe für Hartz IV Empfänger war bisher im Hermann-Ehlers-Haus in Alt-Wittenau untergebracht. Das geht dort nur noch bis zum Jahresende, und das neue Quartier wird erst gebaut. So hat Laib und Seele uns gefragt, ob wir für die Zwischenzeit unsere Räume zur Verfügung stellen würden.
Von Herzen sagten wir zunächst: JA. Dann schauten wir gemeinsam mit Laib und Seele genauer hin, ob es denn überhaupt geht: 30-35 ehrenamtliche Mitarbeitende schaffen für 100-120 Kunden Lebensmittel heran, die auf 25 m Tischen verteilt werden müssen. Da wird über eine Tonne Lebensmittel bewegt. Das ganze Unternehmen beginnt morgens um 8.00 Uhr und das letzte Aufräumen und Reinigen endet gegen 16.00 Uhr. Nach sorgfältiger Prüfung kamen beide Seiten zum Schluss: Es geht!
Manche Veränderung wird es mit sich bringen – für uns, als auch für das eingespielte Team. Doch schon nach den ersten Besuchen sowohl bei uns als auch im Hermann-Ehlers-Haus war eine gegenseitige Sympathie zu spüren. Der gemeinsame Gottesdienst am 7. November in Alt-Wittenau kam gerade zur rechten Zeit und verstärkte die Verbundenheit.
Ganz abgesehen davon, dass dieses Projekt selbst eine tolle diakonische Arbeit ist, hat mich bei einem Freitagsbesuch die Atmosphäre unter den Mitarbeitenden und bei der Ausgabe selbst angesprochen. Hier geht es nicht nur um das leibliche Wohl sondern spürbar auch um die Seele.

(Dezember 2010)

Gemeindeseminar trägt erste
Früchte

Das 40-Tage-Seminar ist noch im vollen Gange, als ich diesen Artikel schreibe. Noch können wir die Ergebnisse
nicht ernten, aber einige Früchte zeigen sich schon. Müde schleppt sich z. b. jemand zur Gesprächsgruppe
und kommt anschließend beschwingt nach Hause. Nicht
jedes Treffen der Gesprächsgruppen wird so toll verlaufen sein, aber sehr viele Rückmeldungen über gute Gespräche habe ich jetzt schon bekommen.
Ich selbst habe an einzelnen Abenden teilgenommen und erlebt, dass etliche von ihren persönlichen
Glaubenserfahrungen erzählt haben. Mir tat das gut. Wer die Ergebnistafel studiert, sieht die Menge an
Ideen, die aus den Gesprächen entstanden sind. Ein Spiegelbild der Vielfalt unserer Gemeinde. Ganz natürlich
ergeben sich auch völlig entgegen gesetzte Vorstellungen. Und nicht jede Idee kann direkt so verwirklicht werden. Aber ich erlebe eine Lebendigkeit in der Gemeinde, die wohl tut. Nicht alles muss Früchte
bringen. Vieles gleicht mehr einer Verwurzelung – im Glauben. Aber eine erste Frucht habe nicht nur ich
schon gesehen: Sie hing am „Baum“ Dr. Alexander Bollongino. Für seinen Begrüßungsdienst hatte er sich
ein Schild gebastelt: „Willkommen“ und sich ans Reviere gehangen. Stichwort „Gastfreundschaft“ - es solle jenen, die neu sind, eine Hilfe sein, an wen sie sich wenden können. Also nicht nur neue Ideen, sondern schon in die Tat umgesetzt. Und das ohne Vorstandsbeschluss - ist das in Ordnung so? Darauf fällt
mir nur eine Antwort mit zwei Buchstaben ein...

Andreas Fahnert
Chortreffen am 18. September 2010 in der Lindenkirche
Chortreffen am 18. September 2010 in der Lindenkirche

„Der Tag war randvoll angefüllt mit Musik und Freude.“

60 Sängerinnen und Sänger des ehemaligen Jugendchores der EmK Berlin trafen sich am 18. September 2010 in unserer Lindenkirche. Es wurde viel gesungen, eine Dia-Show erinnerte an die Konzertreisen (USA, Bahamas, Schweiz, Frankreich, Tschechoslowakei, Deutschland Ost und West) und am Abend lud der Chor zu einer Geistlichen Abendmusik ein. Alte und neue Musik, Spirituals und Instrumentalmusik bildeten ein hörenswertes Programm, das von den zahlreichen Zuhörern begeistert aufgenommen wurde.
Da sich der Chor in seiner fast 30jährigen Geschichte für das Missionsprojekt Africa University eingesetzt hatte, wurde auch an diesem Abend dafür gesammelt. Zu den € 800,- kamen € 200,- des Chores, so dass
€ 1.000,- an die Universität in Simbabwe überwiesen werden konnten.
Als ich 1972 mit Pastor Heinrich Meinhardt den Jugendchor gründete, ahnte keiner von uns wie
reich Gott tausende von Zuhörern und die Sängerinnen und Sänger des Chores durch diese Arbeit segnen
würde. Soli deo gloria!
Martin E. Brose


Erntedank-Gottesdienst 2011
Erntedank-Gottesdienst 2011

Erntedank-Gottesdienst 2011

Was war das für ein beeindruckendes Bild!!! Die von den Gemeindebesuchern mitgebrachten Lebensmittel wurden von den Kindern und Jugendlichen vor dem Altar aufgebaut. Von frischem Obst und Gemüse bis zu großen Vorratspackungen war alles vertreten, was Kinder (und Erwachsene) gerne essen. Unserem Gemeindevertreter fiel es wirklich schwer, vor lauter Nahrungsmitteln an das Mikrophon zu treten. Schön, dass so viele Nahrungsmittel zusammengetragen
wurde. Und noch schöner ist der Gedanke, dass auf diesem Wege einige Kinder wenigstens 1 Mal am Tag eine warme Mahlzeit erhalten. Die Erntedankgaben
sind wie bisher für das Projekt „Kinder in Mitte“ bestimmt. Vielen Dank an Familie Reins, die die Lebensmittel zu ihrem Bestimmungsort gebracht haben. Von den Projektmitarbeitern hörten wir, dass sich alle über unsere Gaben gefreut haben
und die Nahrungsmittel genau zum richtigen Zeitpunkt ankamen (die Vorratsregale waren fast leer!).